Einfluss von Klang auf Zellen in Zellkultur

Vortrag von Mag. Dr. Maria Anna Pabst, Graz
Samstag, 10.9.2011 von 16:15-17:15 Uhr

Um der Frage nachzugehen, ob die Schwingungen einer Klangschale bereits auf zellulärem Niveau wirken, haben wir menschliche Endothelzellen aus Blutgefäßen isoliert und in Zellkultur gebracht. Die Zellen wurden jeweils an drei aufeinander folgenden Tagen mit einer Peter Hess® Therapieklangschale (Herzschale) beklangt. An dieser Klangschale und der unterhalb positionierten Zellkulturschale wurden mit einem Laservibrometer Frequenzmessungen durchgeführt. Als Kontrolle dienten nicht beschallte Endothelzellen.


Einen Tag nach der letzten Klangbehandlung wurden die beschallten Zellen und die Kontroll-Zellen lichtmikroskopisch und elektronenmikroskopisch untersucht. Dabei konnten keine morphologischen Unterschiede zwischen den mit der Klangschale behandelten Zellen und der Kontrollgruppe gefunden werden. Mit einem Casy Cell Counter konnten wir jedoch deutliche Unterschiede zwischen beschallten Zellen und Kontrollen feststellen. Es zeigte sich, dass die gesamte Zellzahl nach Beschallung und die Anzahl der lebenden Zellen gegenüber den Kontrollen signifikant höher war, die Menge der Zelltrümmer nach Beschallung ungefähr gleich wie bei der Kontrolle und die Zahl der toten Zellen leicht gesenkt war. Insgesamt lässt das die Aussage zu, dass die Schwingungen der Klangschalen einen Einfluss auf bestimmte Zellfunktionen ausüben.
 

Mag. Dr. Maria Anna Pabst

bis 2010 Universitätsprofessorin für Zellbiologie, Histologie und Embryologie an der Medizinischen Universität Graz. Sie ist Meditationsleiterin, hat Ausbildungen in Selbstheilungsmethoden absolviert, ist in der Peter Hess-Klangmassage ausgebildet. Sie arbeitet mit katathym-imaginativen Methoden (innere Bilder), ist Reikimeisterin und beschäftigt sich mit Heilpflanzen und Naturkosmetik. Als Künstlerin gibt sie mit ihren Bildern Einblicke in die wunderbare Welt des Mikrokosmos.
(www.pabst.co.at)
Mag. Dr. Maria Anna Pabst